Michael 1974 Entsprechung Seelenmatrix der Quelle
Planes* Die sieben Ebenen der Schöpfung*
(Physische, Astrale, Kausale, Akashische, Mentale, Buddhaische, Tao)
Souls Die sieben Seelenalter
(Säugling, Kind, Jung, Reif, Alt, Transpersonal, Transliminial)
Roles Die sieben Seelenrollen
Heiler, Künstler, Krieger, Gelehrter, Priester, Weiser, König
Goals Die sieben Entwicklungsziele
Verzögern, Ablehnen, Unterordnen, Stillstehen, Akzeptieren,
Beschleunigen, Herrschen
Attitudes Die sieben Mentalitäten
Stoiker, Skeptiker, Zyniker, Pragmatiker, Idealist, Spiritualist, Realist
Body Types Keine Entsprechung bei der Quelle
Centers Die sieben Zentren
Emotional, Intellektuell, Sexuell, Instinktiv, Spirituell, Ekstatisch,
Motorisch
Chief Feature Die sieben Hauptmerkmale der Ängste
Selbstverleugnung, Selbstsabotage, Märtyrertum, Starrsinn, Gier, Hochmut,
Ungeduld
*) Wichtiger Teil der Seelenlehre, aber nicht der individuellen Seelenmatrix
Zum Zeitpunkt dieser ersten Seelenmatrix war der Modus und das Seelenalter noch nicht von Michael übermittelt, die sieben Modi kamen jedoch wenige Monate später dazu. Die Plus- und Minuspole zu den Begriffen und das Seelenalter mit den Stufen fanden etwa ein Jahr danach den Weg in die Seelenlehre und in die Matrix.
So wurde die Struktur dieser universellen Seelenlehre Stück und Stück übermittelt und ab 1975 war die Darstellung der Kernstruktur, wie wir sie heute auch aus der Seelenmatrix der Quelle kennen, komplett:
- Zuordnung zu Inspiration, Expression, Aktion und Assimilation
- Aspekte der Seelenlehre: Seelenrolle, Seelenalter, Hauptmerkmale der Angst, Entwicklungsziel, Modus, Mentalität/Einstellung, Zentrierung und deren Beschreibungen
- Plus- und Minuspole der verschiedenen Begriffe (Liebe vs. Angst)
- Zuordnung der Begriffe zu den Energien (zB. dass Herrschen, Ungeduld, etc. zur Königsenergie gehören)
Es ist also offensichtlich, dass Michael und die Quelle dieselbe Seelenlehre und Struktur verwenden, um uns Menschen zu lehren. Und uns über diese Strukturen helfen, das Verständnis dieses kosmischen Wissens besser einzuordnen und dadurch verständlicher machen.
Dazu schreibt Varda Hasselmann über ihren Weg, der sie über das Buch Messages from Michael zu ihrem Zugang zur Quelle führte: «Eines Tages wurde die Frage unumgänglich, wer seid ihr denn eigentlich, wenn ihr nicht Michael seid? Die Antwort lautete: Wir sind nicht Michael, aber mit jener Quelle eng verwandt. Wir stehen zu ihnen wie Vettern.
Wir haben immer schon Wert darauf gelegt, euch zu bedeuten und auch klarzustellen, dass wir weder die höchsten noch die einzig wichtigen, gültigen, aussagekräftigen Energien im Kosmos sind….» (Zitat aus «Die Seelenfamilie», Seite 299, Hasselmann/Schmolke, Arkana Verlag)
Im Michael Umfeld gab es schon früh verschiedene Channel Medien, welche Kontakt zu Michael entwickelten. Deshalb gibt es auch verschiedene Darstellungsformen, welche vom entsprechenden Medium, resp. Autor geprägt ist. Die aus meiner Sicht komplettesten und am weitesten verbreiteten Versionen sind jene von Shepherd Hoodwin (siehe weiter unten) und José Stevens, weil sie ebenfalls eine tabellarische Struktur aufweisen, mit jeweils ein paar Ergänzungen und Abweichungen.
Phil Wittmeyer, ein seit über 40 Jahren passionierter Forscher der Michael-Seelenlehre und deren Entwicklungsgeschichte, und selbst Autor, hat eine Vielzahl verschiedener Darstellungen von Seelenmatrizes gesammelt. In grossen Teilen sind es evolutionäre Derivate, die sich basierend auf die Form von 1974 weiterentwickelt und weiter verzweigt haben.
Es gibt nirgends eine ‘standardisierte’ oder alleingültige Seelenmatrix, sondern nur häufig verwendete. Man kann die Strukturen unterschiedlich abbilden – quasi die Spalten’ oder Zeilen wie in Excel anders anordnen – solange es keine Auswirkungen auf die Inhalte hat. Dadurch werden Zuordnungen anders sichtbar: Bei der Quelle zum Beispiel ist die Ordnung der Spalten aufsteigend nach Energiezahl 1 – 7 von links nach rechts, vom Heiler zum König. Bei vielen Michael Charts werden die Aspekte paarweise den Achsen Inspiriation, Expression und Aktion zugeordnet (Assimilation enthält bekannltich die neutralen Aspekte), um diese Zusammenhänge hervorzuheben